| Patientenbrief: Schleudertrauma |
| Am 8. November 2001 hatte ich einen Verkehrsunfall. Nebst einigen kleinen Prellungen und Schürfungen wurde ein Schleudertrauma diagnostiziert. Dieses verursachte bei mir während 2 Monaten eine Arbeitsunfähigkeit von 100%. Mein Hausarzt verordnete mir einige Serien Physiotherapie. Dadurch wurde die Beweglichkeit meines Kopfes, welche nach dem Unfall sehr eingeschränkt war, wieder hergestellt. Die Lärm- und Lichtempfindlichkeit sowie die Gedächtnislücken sind von alleine fast vollständig verschwunden. Aber alle anderen Symptome, wie Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Übelkeit, Schmerzen im Nacken und in den Schultern (bis in die Arme) konnten nicht behandelt werden. Unsere westlichen Medikamente, welche mir verordnet wurde, hatten zwar eine lindernde Wirkung auf den Schwindel, aber dafür litt ich sehr unter den starken Nebenwirkungen, wie Benommenheit, Müdigkeit und Übelkeit. Ich beschloss deshalb, es mit Ohr-Akupunktur zu versuchen, da mein Arzt mir keinerlei Behandlungsmethoden unserer Schulmedizin anbieten konnte. Die Ohr-Akupunktur zeigte sofort Wirkung, alle Schmerzen und anderen Symptome verschwanden. Jedoch nur so lange, wie die Dauer-Nadeln in den Ohren richtig sassen. Der Schwindel und alles andere wurde nur überdeckt, nicht aber geheilt. Nach 34 Jahren Ohr-Akupunktur beschloss ich eine ganzheitliche TCM-Behandlung bei Frau Tanya Epp zu beginnen, denn ich hatte laufend Arbeitsausfälle, da die Nadeln verrutschen und alle Folgen des Unfalles sofort wieder sehr heftig auftauchten. Bei Frau Epp bin ich nun seit Oktober 2002 bis heute (Februar 2004) in Behandlung (mit Massage, Akupunktur und Kräutertherapie). Zuerst musste ich 23 Mal pro Woche in die Behandlung und litt abwechselnd unter Nacken- und Armschmerzen, schweren Schwindelanfällen (besonders beim Auto- und Zugfahren oder bei schnellen Körperdrehungen), starker Übelkeit und Kopfschmerzen. Nach etwa 6 Monaten hatte sich mein Gesundheitszustand stabilisiert (die Symptome, die früher so schlimm waren, sind grösstenteils verschwunden) und ich ging nur noch 1 Mal proWoche in Behandlung, danach sogar nur 1 Mal alle 3 Wochen. Dies bedeutete für mich wieder, voll zu 100%, arbeitsfähig zu sein. Ab April 2003 musste ich mich für die LAP vorbereiten und unter diesen Anstrengungen tauchten meine Beschwerden wieder stärker auf. Ich hatte besonders Schwierigkeiten beim Lernen, da die Nackenschmerzen wieder sehr stark auftraten. Nach einer zusätzlichen Behandlungsserie (wieder mit Massage, Akupunktur und Kräutertherapie) hatte sich die Situation wieder verbessert. Vor der Behandlung durch Frau Epp hatte ich ständig schleudertraumabedingte Arbeitsausfälle, welche heute völlig verschwunden sind. Die Kosten der Behandlungen stehen in einem guten Verhältnis zum Resultat. Weil bei einem Schleudertrauma der Heilungsprozess erwiesenermassen sehr lange dauern kann, werde ich noch eine Weile weiter zu Frau Epp in die Therapie gehen, um meinen Gesundheitszustand zu stabilisieren. Auf Grund der gemachten Erfahrungen bin ich von dieser Behandlungsart völlig überzeugt und kann sie nur weiterempfehlen. Yvonne Grob |